Mittwoch, 16. März 2016

Closures in Groovy

Beim JavaLand 2016 vor einer Woche hat Dierk König einen schönen Einstieg in die elegante und kompakte Ausdrucksweise von Groovy gegeben. Dabei hat er als Closure-Beispiel einen Zähler verwendet, den ich hier – weil er so gut zu meinen bisherigen Closure-Beispielen (u.a. für Java, JavaScript und Scala) passt – zeigen möchte (Fehler im Code gehen selbstverständlich auf mein Konto ;-):

// closures.groovy

Closure zaehlerMitStartwert(startwert) {
  return {
    startwert++
  }
}

def next1 = zaehlerMitStartwert(10)
def next2 = zaehlerMitStartwert(20)

println next1()  // 10
println next2()  // 20
println next2()  // 21
println next1()  // 11

Das return in der Funktion zaehlerMitStartwert gibt die Closure – den darauffolgenden Block mit geschweiften Klammern und der Zähl-Anweisung – zurück. Im Block selbst ist kein return notwendig, weil hier für den Compiler klar ist, dass die letzte (und hier einzige) Anweisung im Block das Ergebnis der Block-Funktion ist. Man sieht sehr schön, dass Groovy-Closures problemlos freie Variablen außerhalb des Closure-Blocks binden - so, wie das auch bei Scala der Fall ist (aber anders als bei Java, wo normalerweise nur final-Werte und nur mit Tricks Variablen gebunden werden können).

Wer das Groovy-Skript ausprobieren möchte, kann es einfach in die Groovy-Web-Console kopieren und dort ausführen.

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